Etappe I/1B: Lainsitzquelle – Weitra (über Nebelstein)

Pramen Lužnice (© Andreas Österreicher)

Pramen Lužnice

Die erste Etappe des hier beschriebenen Weges verläuft zum Großteil durch weitläufige Waldgebiete und erreicht mit dem Nebelstein (1017 m) und der gleichnamigen Schutzhütte den höchsten Punkt der Wanderung. Zum Abschluss dieser Etappe wandert man durch das wunderschöne Gabrielental und erreicht schließlich das Etappenziel Weitra. Die Strecke hat eine Länge von 27 km.

(Übernachtung während der Strecken sind natürlich möglich)

Einstiegsorte: 

Bushaltestelle: Karlstift und Weitra (Bus-Nr. 1332, 1362, WA41)

Trassenübersicht: 

 LAINSITZQUELLE – 2 km – KARLSTIFT – 8 km – EISENWERK – 4,5 km – NEBELSTEIN – 4 km – HOLZMÜHLE – 2,5 km – WULTSCHAU – 6 km – WEITRA

Wegbeschreibung: 

Die Wegbeschreibung von der LAINSITZQUELLE über KARLSTIFT bis zum EISENWERK ist in der Etappe I/1A angeführt.

Wir folgen unserer Markierung nach links und wandern nun zum Teil steil bergauf durch Wald und über Lichtungen. Über das idyllisch gelegene Friedental (eine Lichtung mit Häusern) erreichen wir den Ort Althütten und nach einem weiteren steilen Anstieg erreichen wir den Parkplatz der Nebelsteinhütte. Hier kann man einen riesigen, rechteckigen Granitblock bestaunen, der an allen 4 Seiten eine Gravur über einen Weitwanderweg, welcher über den Nebelstein verläuft, hat. Nach einigen Minuten steil bergauf gelangt man zur Nebelsteinhütte der Sektion Waldviertel auf genau 1000 m Seehöhe, wo jeder wieder zu Kräften kommen kann. Lässt man diese hinter sich, erreicht man den Gipfel des NEBELSTEINs (1017m) mit Gipfelkreuz und einer wunderschönen Aussicht über Harbach zum Mandelstein und nach Südböhmen. Auch der Etappenort Weitra mit dem wunderschönen Schloss ist zu sehen. An schönen klaren Tagen kann man auch den Ötscher und Schneeberg sehen (ein montiertes Fernrohr hilft dabei). Dem Nebelstein kommt eine bedeutende Rolle zu, er ist einer der bedeutensten Knotenpunkte für Wandwege. 11 Weitwanderwege treffen hier aufeinander. Die Weitwanderwege

„607 - Ostösterreichischer Grenzlandweg“, „630 – Thayatalweg“ und „620 – Kamptalseenweg“ finden hier Ihren Startpunkt.

Wir verlassen den Nebelstein und wandern nach der Hütte links bergab auf den Wegen mit der Markierung 105, 606, 607, 608, 620, 630 und wenden uns beim Erreichen der Zufahrtsstraße zum Parkplatz nach links. Vor der Filzwiese nehmen wir den linken Weg und kommen schließlich zur Kapelle am Sagberg. Links um die Kapelle herum geht es weiter und nach einigen Links- und Rechtskurven kommen wir zur Waldpension Nebelstein. Nach einer Straßenüberquerung und der Überschreitung des Hirschenwiesbaches erreichen wir die HOLZMÜHLE , ein Gasthaus. Zirka 1,5 km vom Gasthaus entfernt, direkt im Ort Lauterbach, lohnt es sich den Garten der Menschenrechte zu besuchen. Steinschmuck aus eigener Erzeugung gibt es unter anderen bei der Waldviertler Bleikristallmanufaktur, ebenfalls in Lauterbach, zu besichtigen.

Beim Gasthaus Holzmühle wäre die Möglichkeit nach links Richtung Harbach und Mandelstein zu wandern (Markierung 607A). Wenn man dieser Strecke folgt gelangt man zum Kurzentrum Moorheilbad Harbach.

Unser Weg verläuft nach rechts und biegt gleich wieder nach links ab. Nach einer kurzen Wanderung erreichen wir eine Straße, welcher wir leider ein längeres Stück folgen müssen. Vorbei an der Skulptur der „Steinernen Frau“ erreichen wir WULTSCHAU. Durch Wultschau führt auch der Weg „Via Verde“, ein grenzüberschreitender Rad- und Wanderweg. Wir durchwandern den kompletten Ort und kurz nach dem Waldbeginn können wir die asphaltierte Straße verlassen und biegen nach rechts in einen Waldweg ein. Durch ausgedehnte Hochwälder wandern wir Richtung Osten um schließlich wieder den Flusslauf der Lainsitz zu erreichen. Hier sind wir nun auch im wunderschönen Gabrielental angelangt wo sich die beiden Varianten 1a und 1b wieder vereinen. Flussabwärts wandern wir Weitra entgegen, überschreiten die Lainsitz auf einer Brücke und sehen schon die ersten Häuser. Über einen alten Steig bzw. über einige Stufen erreichen wir schließlich den schönen Hauptplatz von WEITRA.

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