Etappe IV/1: Tábor

Die Stadt mit ca. 36.000 Einwohnern, ist das ökonomische, Kultur- und Verwaltungszentrum der Region Táborsko. Der historische Stadtkern erstreckt sich zwischen dem Fluss Lužnice und dem mittelalterlichen Teich Jordán. Die ursprüngliche Siedlung wurde von Vítek von Klokoty vor dem Jahr 1232 gegründet. Stadt und Burg hat  König Premysl Otakar II.  1270 gegründet und hat sie Hradiště genannt.  1277 wurde die Stadt vom  Adelsgeschlecht Vítkovci niedergebrannt. Wahrscheinlich im 14. Jahrhundert haben die Sezimové von Ústí eine Burg, später Kotnov genannt, gegründet. Im Jahr 1420 haben hier Hussiten eine Stadt ausgebaut, die sie dann nach dem biblischen Berg Tábor benannten. Die Stadt wurde von den Einwohnern aus dem ausgebrannten Sezimovo Ústí besiedelt. Im Jahr 1437 wurde Tábor endlich zur Königsstadt erhoben. Die Altstadt hat Hussiten-Festung-Charakter (enge, winklige Gassen mit abgerundeten Hausecken, Höfe und Keller). Der historische Stadtkern (17,4 ha) wurde im Jahr 1961 zum Denkmalschutzgebiet erklärt. Die KČT-Ortsgruppe wurde hier bereits im Jahr 1893 gegründet.

In Tábor gibt es so viele Sehenswürdigkeiten, dass es sich lohnt hier den ganzen Tag zu verbringen. Wir empfehlen zudem Infozentrum zu starten, wo sie alle nötige Info und Karte bekommen.

Infozentrum: Žižkovo nám. 2, tel.: 381 486 230-4, www.taborcz.eu. Öffnungszeit: V.–IX. Mo - Fr 8.30–19 Uhr, Sa und So 10–16 Uhr.; X.–IV. Mo - Fr 9–16 Uhr.

Einstiegsorte: 

Zug: Tábor, Station für Schnellzüge befindet sich im östlichen Teil der Stadt

Bus: Tábor, Bushaltstelle befindet sich in der Nähe des Bahnhofs

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